Dresdner bei den Transcend Open in Hamburg

Vom 17. bis zum 18.10.2015 fanden im Sportwerk Hamburg die Transcend Open 2015 (deutsches Ranglistenturnier) statt. Für den 1. Squash Club Dresden traten Robert Hofmann und Moritz Herzog an. Nach der langen Sommerpause bildete das Turnier für beide Spieler den Auftakt zur neuen Saison und damit eine neue Möglichkeit, sich im nationalen Vergleich zu messen. Beide dresdner traten im 32er D-Feld an.

Nach einer trainingsintensiven Woche tat sich Robert Hofmann schwer und musste sich sowohl im Spiel gegen den an Rang 8 gesetzten Javier Rodriguez, als auch im Spiel gegen Julius Benthin geschlagen geben. Nach beiden sowohl physisch, als auch psychisch anstrengenden Spielen hatte er sein Soll für Samstag erfüllt und konnte so neue Kräfte für seine Spiele am darauf folgenden Tag sammeln. Am Sonntag musste sich sein erster Gegner aufgrund einer Verletzung aus dem Turnierbetrieb zurückziehen. Die zusätzliche Pause zahlte sich in Roberts letztem Spiel gegen den erfahrenen Thomas Niemann aus. So gelang es dem Dresdner die beiden ersten Sätze für sich zu entscheiden. Leider forderten die Spiele des Vortages ihren Tribut, so dass Robert sich im 5. Satz geschlagen geben musste. Damit erreichte er den 14. Platz in diesem Feld. Ein schöner Saisonauftakt, der auf mehr hoffen lässt!

Für Moritz Herzog lief das Turnier ebenfalls sehr erfolgreich. Der junge Dresdner bezwang am Samstag  Kai Turner, Michael Kaiser und Helmut Wegner ohne Satzverlust. Damit gelang ihm zum ersten Mal in seiner sportlichen Karriere der Einzug in ein Halbfinale der Deutschen Rangliste. Dort sollte er am Sonntag auf den Bundesliga-Spieler Daniel Echavarria treffen. Der spätere Sieger des D-Feldes ließ Moritz trotz großem Einsatz wenige Chancen. So musste er sich 3:0 geschlagen geben. Im darauf folgenden Spiel um Platz 3 traf er auf den ehemaligen Deutschen Meister der U17 Sven Lemmermann. Auch in diesem Spiel musste sich Moritz 3:0 geschlagen geben. Somit stand für ihn am Ende ein 4. Platz. Wichtige Punkte, die ihm im Saisonverlauf das Spielen in einer höheren Klasse ermöglichen werden.

Im A-Feld ergab sich die kuriose Final-Konstellation, dass im Damen-Finale die beiden Partnerinnen der Herren-Finalisten des A-Feldes aufeinandertrafen. So spielte SIna Wall (DRL 1), Freundin von Rapahel Kandra (DRL 2, beide Paderborner SC) gegen Sharon Sinclair (DRL 4, SC Monopol Frankfurt), Freundin von Tim Weber (DRL 6, B&W Worms) - und das Herren-A-Finale lautete dann Kandra gegen Weber. Am Ende sollten die beiden Paderborner die Oberhand über ihr hessisch/rheinland-pfälzischen Gegner behalten. Im Bild von links: Kandra, Wall, Sinclair und Weber.